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Kolpinghaus

Das Kolpinghaus in BrilonDas Kolpinghaus wurde in seiner Grundsubstanz Ende des 19. Jahrhunderts von der Familie Schmelter erbaut. Es war für seine Zeit ein imposantes Fachwerkgebäude. Die massiven, aus Bruch- und Ziegelstein erbauten Nebengebäude wurden in den ersten Jahren aus Brau- und Lagerhaus sowie zur Käsefabrikation genutzt. Da die Gebäude wirtschaftlich schlechte Voraussetzungen boten, gingen sie Anfang des 20. Jahrhunderts in den Besitz des „Bürgerverein“ der Stadt Brilon über. Dieser Bürgerverein als Träger stellte in all den Jahren die Räume und den Saal, der etwa 200 Personen aufnehmen konnte, den Vereinen der Stadt zur Verfügung. Aus dieser Zeit stammt der Name „Vereinshaus“. Die Kolpingsfamilie ist seit ihrer Gründung mit diesem Haus eng verbunden. Alle Versammlungen, Tagungen und Geselligkeiten fanden hier statt.Nach dem 2. Weltkrieg war es die Kolpingsfamilie, die die Sorge für die Betreuung und Unterhalt des Hauses trug, obwohl sich das Haus noch in Besitz des Bürgervereins befand. Aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 10. März 1947 ist zu entnehmen, dass die Mitglieder der Kolpingsfamilie sich darin einig waren, dass für eine geregelte und fördernde Jugendarbeit die untragbaren Zustände im Bürgerhaus verbessert werden müssten. Wörtlich heißt es: „Eine Übernahme durch den Gesellenverein wäre die beste Lösung.“Bis zu diesem Schritt vergingen allerdings noch vier Jahre. In dieser Zeit bemühte sich die Kolpingsfamilie unter Führung von Präses Ernst mit aller Kraft, einen neuen Saal für die Stadt Brilon und Räume für die Jugend zu schaffen. Die Vorstandsitzungen und Generalversammlungen behandelten immer wieder die Frage einer Übernahme des Bürgerhauses oder eines Neubaus im Garten der Propstei oder auf privaten oder auf städtischen Grundstücken. Es wurden unermüdlich Verhandlungen geführt. In einer außerordentlichen Generalversammlung im August 1949 erging eine Einladung an alle Briloner Architekten, um sie zu einem Wettbewerb für den Saalbau zu gewinnen. Die Generalversammlung am 22. Januar 1950 gründete mit 9 Mitgliedern den „Kolpinghaus Brilon e.V.“ als Träger für ein zukünftiges Kolpinghaus. Dieses Gremium entschied sich im Sommer 1951 endgültig für die Übernahme des bereits angebotenen Bürgerhauses.Am 15. Juni 1951 wurde der Vertrag zwischen der Bürgergesellschaft und dem Kolpinghaus Brilon e.V. geschlossen. Der Bürgerverein übertrug der Kolpingsfamilie unentgeltlich das Grundstück und die darauf befindlichen Gebäude.Umgehend wurden die notwendigsten Renovierungen, zum größten Teil in Eigenleistung, durchgeführt. Nun überstürzte man sich mit Plänen. Im September 1951 wurde die Gaststätte des Hauses vom Pächter Heinrich Frigger an den neuen Wirt Heinrich Rummel übertragen. Unter der heutigen Gaststätte wurde in Eigenleistung mit den Ausschachtungsarbeiten für eine neue Kellerwirtschaft begonnen, deren Kosten auf 22.000 DM bis 25.000 DM veranschlagt wurden. Sechs Architekten wurden gebeten, für die Gesamtbaumaßnahme ihre Vorstellungen darzulegen.Die Kostenvoranschläge beliefen sich für einen teilweisen Abbruch und Neubau nach Aussagen der Fachleute auf zwischen 450.000 DM und 600.000 DM, wobei eine Eigenleistung zwischen 150.000 DM und 200.000 DM zu erbringen war. Nachdem ein Gesamtplan vorhanden war, wurde der Ausbau der Kellergaststätte eingestellt und der Beschluss zum Umbau der alten Gebäude gefasst. Im Januar 1952 erläuterte Architekt Josef Kraft, der den Auftrag zum Umbau erhalten hatte, seinen Bauplan. Der Saal sollte im ersten Obergeschoss erstellt und die Gaststätte mit Nebenräumen – ähnlich wie heute – ihren Platz im Erdgeschoss bekommen. Der Raum für die vorgesehene Kellergaststätte wurde mit Abbruchmaterial wieder aufgefüllt. Es verging noch mal ein Jahr mit Planungen, bis im Frühjahr 1953 der erste Bauabschnitt, die heutige Gaststätte und das Gesellenzimmer, erstellt wurden. Schon jetzt wurden enorme Mittel durch Spenden und Eigenleistung erbracht.weiter...

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letzte Aktualisierung: 20.03.2012

Kolpingsfamilie Brilonseit 1896