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Kolpinghaus 2

KolpinghausPropsteikirche

Im Frühjahr 1954 begann der zweite Bauabschnitt, „Saalbau“. Der Unternehmungsgeist der Kolpingsfamilie war zu bewundern. Ohne eine klare Finanzierungsvorstellung, nur mit dem geerbten Vermögen von Gärtnermeister Franz Mauermann, wurden die Inneneinrichtung der Gaststätte geschaffen und bis zum Frühjahr 1955 die Bruchsteinfundamente für den neuen Saal erstellt. Aus Finanzierungsgründen stellte man den Bau des Saales jetzt ein. Einziger Ausweg: Die Stadt musste helfen. Der Rat erkannte die Notwendigkeit eines dringend erforderlichen Saales in Brilon. Ein Ratsbeschluss für die Bezuschussung in Höhe von 225.000 DM war eine solide Grundlage für dieses Vorhaben. Auch die Propsteigemeinde Brilon unter der Leitung des neuen Propstes Dünnebacke und der neue Präses der Kolpingsfamilie, Stadtkaplan Honiver, setzten sich mit aller Kraft für einen Neubau ein. Die Propsteigemeinde und die Erzbischöfliche Behörde in Paderborn stellten 100.000 DM und eine Grundstücksfläche des Propsteigartens zur Verfügung. Nach einem erneuten Architektenwettbewerb durch die Stadt wurde nach den Plänen des Architekten Wrede, Hamm, und der örtlichen Bauleitung von Architekt Heinz Hesse im April 1956 mit dem Abbruch der alten Gebäude in Eigenleistung und dem Neubau begonnen und nach zweieinhalbjähriger Bauzeit im Herbst 1958 vollendet.Die Einweihung des neuen Kolpinghauses fand unter großer Beteiligung der Bevölkerung, mit Vertretern der Kirchen, aller Vereine, der gewerblichen Wirtschaft und der Politik am 18. Oktober 1958 statt.Von dieser Zeit an betreute Franz Vorderwülbecke den Saal, dessen Familie seitdem mit dem Saal eng verbunden ist. 1984 wurde er von seinem Sohn Gerhard abgelöst, der diese Aufgabe bis 1995 wahrnahm.Im Dezember 1964 trat ein Wechsel im Pachtverhältnis des Kolpinghauses ein. Die Gaststätte ruhte nun in der Obhut der Familie Alwin Ernstberger. 1975 übernahm Ivan Ladisc das Lokal. Mit umfangreichen Renovierungen wurde es zu einem Balkan-Restaurant umgestaltet. Ein Jahr später trat Daut Veseli in dieses Pachtverhältnis ein. In den achtziger Jahren kam es zu häufigeren Pächterwechseln, die den ehemals guten Ruf des Hauses nicht förderten. Seit August 1992 befindet sich die Gaststätte in den Händen der Familie Müller. Durch Umbauarbeiten wurde eine Kombination aus Gaststätte und Restaurant geschaffen, die sich ihren Stellenwert in der Briloner Gastronomie zurück erobert hat.Im Laufe der Jahre hat das Haus zahlreiche Verbesserungen an Bausubstanz und Einrichtung erfahren. Von der Heizungsanlage bis zur Bühnentechnik musste man den Erfordernissen der Zeit im Rahmen eingeschränkter wirtschaftlicher Möglichkeiten immer wieder Rechnung tragen. Da der Saal nicht kostendeckend bewirtschaftet werden konnte, war dieses auf Dauer nur mit Hilfe der Stadt Brilon möglich. So wurde in den achtziger Jahren der Aufgang zum Saal modern und behindertengerecht gestaltet. Mitte der neunziger Jahre modernisierte der Verein Kolpinghaus e.V. die Toilettenanlagen des Saales. In Eigenleistung schaffte sich der Verein vor Jahren einen separaten Eingang zum Gesellenzimmer und richtete sich ein Vorstandszimmer ein, das auch als Küche genutzt wurde.Mit Beginn des Jubiläumsjahres 1996 hat die Stadt Brilon die Verwaltung des Saales übernommen. Im Jahre 2002 wurde der komplette Saalbereich an die Stadt zurück veräußert; diese hat unter großem finanziellen Einsatz den Saal in ein modernes „Bürgerzentrum Kolpinghaus“ umgewandelt. Die Geschäftsräume der ehemaligen Fa. Braun, die Gaststätte, die dazugehörigen Privaträume sowie die beiden großen Räume der Kolpingsfamilie befinden sich weiterhin im Besitz des Vereins Kolpinghaus e.V..Zur Zeit befinden sich im Kolpinghaus Brilon die folgenden Parteien: - Städtisches Bürgerzentrum Kolpinghaus - Restaurant & Bierstube "bei Tommy"- Kolpingsfamilie Brilon



letzte Aktualisierung: 20.03.2012

Kolpingsfamilie Brilonseit 1896